Velohamburg

Radentscheid nimmt erste Hürde

Der Senat hat das Zustandekommen der Volksinitiative für einen Radentscheid bestätigt. Nachdem die Rad-Aktivisten mehr als 10.000 Unterschriften gesammelt haben, muss sich jetzt also die Bürgerschaft mit ihren Forderungen befassen. Die lauten, in Auszügen: breite und baulich abgetrennte Radwege an allen Hauptstraßen, rad- und fußgängerfreundliche Ampeln, ein Ausbau des Radwegenetzes und Schulradwege, entlang derer Tempo 30 gelten soll. Das Ziel: die Infrastruktur für Radfahrer in der Stadt sicherer gestalten, um so mehr Menschen zum Umsteigen aufs Rad zu bewegen. Vier Monate hat die Bürgerschaft Zeit, um über den Forderungskatalog abzustimmen. Die Initiative will nun mit Vertretern aller Fraktionen verhandeln, sie könnte die Frist bis zur Abstimmung allerdings auch bis in die nächste Legislaturperiode hinein verlängern. Übernimmt die Bürgerschaft das Anliegen nicht, könnte die Initiative ein Volksbegehren einleiten – und wieder Unterschriften sammeln, für einen Volksentscheid

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