E-Roller: Wo parken sie denn?

Seit ein paar Tagen rollen E-Roller durch Hamburg, auch rund ums ZEIT-Verlagsgebäude haben wir schon einige gesichtet. Und da stehen sie auch herum: in der Mönckebergstraße, am Rathausmarkt – obwohl diese Bereiche zu den rund 500 »No Parking Zones« in der Stadt zählen, die Roller dürfen dort also gar nicht abgestellt werden. An jenen Verbotszonen entzündet sich nun eine neue Debatte: Für die CDU sind es zu viele, »Verbote fördern keine Mobilitätswende«, sagt die Partei, die FDP merkt an, dass Fahrräder ja auch überall abgestellt werden könnten, und die Linke wundert sich, weshalb gewerblich vermietete Fahrzeuge überhaupt auf Gehwegen und Plätzen im öffentlichen Raum abgestellt werden dürfen – jeder kleine Laden müsse schließlich auch für Werbeaufsteller zahlen. SPD und Grüne indes beteuern, achtlos liegen gelassene Roller im Stadtbild vermeiden zu wollen. Und nun? Die Verkehrsbehörde ließ anklingen, dass bei der Parkregelung »das letzte Wort noch nicht gesprochen« sei. Und warum stehen die Roller nun dort, wo sie nicht sollen? Eigentlich sollte deren Software es unmöglich machen, sich in den Verbotszonen auszuloggen – doch das System funktioniert offenbar noch nicht richtig. Alles, was Sie noch zu E-Scootern wissen müssen, lesen Sie hier.

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