Wirtschaft und Wohnungen: Senat stellt Pläne für Grasbrook vor

In den kommenden 20 Jahren will Hamburg auf dem Grasbrook 3000 neue Wohnungen bauen, ein Drittel davon öffentlich gefördert, dazu Kitas, eine Grundschule und Sportflächen. Zudem sollen 16.000 Arbeitsplätze in dem neuen Stadtteil entstehen und die ansässigen Unternehmen eine langfristige Perspektive erhalten. Der Senat habe alle Voraussetzungen beschlossen, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gestern. Nun muss die Bürgerschaft über die Pläne debattieren. Drei Quartiere sollen entstehen, in zwei davon werden Wohnhäuser und Bürogebäude gebaut, das dritte bleibt emissionsarmer Hafenwirtschaft vorbehalten. Die U4 bindet den Stadtteil künftig ans Verkehrsnetz an. Die Umstrukturierung der Gewerbeflächen wird insgesamt wohl 120 Millionen Euro kosten, die Bauarbeiten sollen 2024 beginnen. Die Linken warnten vor einer »HafenCity II«. »Eine Innovation wäre es, hier einen lebendigen, urbanen Stadtteil für Menschen mit wenig Geld zu bauen«, sagte Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion.

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