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PAULIHAUS

Auf St. Pauli formiert sich der nächste Protest gegen ein Immobilienprojekt, diesmal gegen den an der Rindermarkthalle geplanten Bürokomplex »Paulihaus«. Heute diskutieren Politiker von SPD, Grünen und Linken mit Betroffenen und Aktivisten über die Planungen. Der Büro-Neubau soll an der Ecke Neuer Kamp/Budapester Straße entstehen. Der Backsteinbau, der derzeit noch an dieser Stelle steht, soll abgerissen werden. Kritiker werfen den Investoren vor, sie würden mit dem Projekt alteingesessene Betriebe verdrängen, darunter auch den »Kiez-Inder«, ein seit 22 Jahren im Stadtteil ansässiges Restaurant. Die Investoren fühlen sich missverstanden: Man habe den Betrieben, darunter auch dem Restaurant, eine Abfindung und eine Rückkehr in den Neubau angeboten. Zudem wolle man im Erdgeschoss Kleingewerbe ansiedeln. Die Diskussionsveranstaltung beginnt um 19 Uhr im Ballsaal des FC St. Pauli im Millerntor-Stadion. Unser Autor Christoph Twickel hat mit Investoren, Aktivisten und verdrängungsgefährdeten Betrieben gesprochen.

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